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Leitungswechsel im Forstlichen Bildungszentrum Magdeburgerforth

Mit Herrn Oliver Duncker übernimmt ein erfahrener Forstassessor die Leitung des Forstlichen Bildungszentrums. Er folgt damit auf Herrn Reinhold Sabsch, der nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Ein forstlicher Werdegang mit Leidenschaft für die Lehre

Der gebürtige Baden-Württemberger studierte Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt und an der TU München. Bereits während seiner Studienzeit kristallisierte sich sein besonderes Interesse an der pädagogischen Arbeit heraus. Als Tutor an den Professuren für Waldbau und Forstnutzung in Tharandt, sammelte er erste wertvolle Erfahrungen in der Wissensvermittlung – eine Basis, die ihm in seiner neuen Funktion am FBZ zugutekommt. Nach dem Masterabschluss an der TU München absolvierte er das Referendariat im Freistaat Bayern. Die ersten Jahre nach dem Abschluss arbeitete Herr Duncker am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach (AELF-CK), um dort im Leitungsdienst zu unterstützen. Nach einem kurzen Aufenthalt als Berufsschullehrer für Forstwirte in Neunburg vorm Wald, wechselte Oliver Duncker als Forstbetriebsleiter zu einem Wasserzweckverband in Nordrhein-Westfalen, wo er sich mit Waldflächen in Trinkwasserschutzgebieten beschäftigte. Die Aus- und Fortbildung künftiger Generationen von Forstleuten ist für ihn eine Herzensangelegenheit, der er sich nun in Sachsen-Anhalt mit voller Energie widmen möchte.

Bildung, Wald und Technik

Neben der Bildungsarbeit und klassischen forstlichen Themen gilt die Begeisterung des neuen Leiters vor allem praxisorientierter Technik und den Möglichkeiten der Digitalisierung im Wald. Mit Freude blickt Oliver Duncker daher auf die neue Aufgabe beim Forstlichen Bildungszentrum, in dem sich vorgenannte Aufgaben vielfach vereinen und er sich schon gut eingelebt hat.

Den Blick über den Tellerrand

Den ersten Kontakt zu Sachsen-Anhalt hatte Herr Duncker während des Studiums im Jahr 2018 in dem er ein Praktikum bei einem Forstbetrieb im Harz absolvierte. Durch private Freundschaften ist er der Region verbunden geblieben. In der Freizeit findet man Oliver Duncker fast immer in der Natur oder auf Reisen in fernen Ländern, wie zum Beispiel Tansania, in dem er vor dem Studium einen Bundesfreiwilligendienst machte.

Eine gelungene Staffelstabübergabe

In der einmonatigen Phase der Stellenübergabe mit Herrn Sabsch konnte Herr Duncker viel Wissen über die forstliche Bildungsarbeit Sachsen-Anhalt und die Strukturen des FBZ und des Landes erlernen. Oliver Duncker betont seinen großen Respekt vor der Leistung seines Vorgängers, der durch wichtige Sanierungsprojekte, Neubauten und eine exzellente Netzwerkarbeit das Forstliche Bildungszentrum in Magdeburgerforth maßgeblich geprägt und für das Land Sachsen-Anhalt vorangebracht hat.

Nach seinen ersten Wochen am neuen Dienstsitz ist Oliver Duncker bereits sehr angetan von der Begeisterung und den Kenntnissen seiner neuen Kolleginnen und Kollegen in deren Fachgebieten.

Gemeinsam mit dem Team des FBZ möchte er im Landeszentrum Wald die forstliche Aus- und Weiterbildung sowie die Qualifizierung für externe Partner innovativ und zukunftssicher weiter gestalten.

Das Gespräch führte die Betriebsleitung des LZW

Forstliches Bildungszentrum Sachsen-Anhalt (FBZ)

Das Forstliche Bildungszentrum (FBZ) ist die einzige forstliche Bildungsstätte in Sachsen-An­halt und als „Kompetenzzentrum für Waldarbeit und Forsttechnik“ ein Dienstleistungsbe­trieb für öffentliche und private Waldbesitzer und ihre Beschäftigten, forstliche Dienstleistungs­unternehmen sowie alle anderen fachlich interessierten Personen.

Das FBZ nimmt 3 Kernaufgaben wahr:

  • Im Rahmen der beruflichen Erstausbildung führen wir für die Ausbildungsberufe „Forstwirt/in“ und „Revierjäger/in“ die Ausbildungsberatung sowie die überbetriebli­che Ausbildung durch.
  • Im Rahmen der Aufstiegs- und Anpassungsqualifizierung vermitteln wir praxisori­entiert zeitgemäße Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Waldarbeit, Natur­schutz und Landschaftspflege einschließlich Baumpflege. Dabei sind Arbeitsschutz, ökologische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von herausragender Bedeutung. Das breite Angebot an Fort- und Weiterbildungslehrgängen entnehmen Sie bitte unserem Lehrgangsangebot. Auf spezielle Kundenwünsche gehen wir gerne ein.
  • Als außerschulischer Lernort im Sinne der Agenda für nachhaltige Bildung bieten wir für die Schulklassen 1 bis 10 spezielle Projekte an und haben hierfür Mitarbeiter/innen unserer Einrichtung zu zertifizierten Waldpädagog(inn)en qualifiziert.

Die Zufriedenheit unserer Kunden und Geschäftspartner ist unser oberstes Gebot und somit Maßstab für die hohe und zuverlässige Qualität unserer Arbeit und Dienstleistungen. Hierzu gehören auch eine angenehme Unterbringung in unserem Wohnheim und eine schmackhafte, unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten zubereitete Verpflegung.

Unser Personal ist fachlich und pädagogisch qualifiziert, verfügt über bundesweit gewonnene Bildungserfahrung und erweitert ständig seine Kompetenz. Wir arbeiten kollegial im Team mit einer klaren Aufgabenverteilung, großer Eigenständigkeit und hohem Verantwortungsbewusst­sein. Die Aufbau- und Ablauforganisation ist in einem elektronischen Handbuch dargestellt, auf das alle Beschäftigten des FBZ Zugriff haben. Das Personal des FBZ verpflichtet sich gegenüber seinen Kunden und Geschäftspartnern zur Einhaltung der Normen, zur Umsetzung und kontinuierlichen Verbesse­rung der  in den Prozessen festgeschriebenen Qualitätskriterien sowie zur Einhaltung der ge­setzlichen Vorschriften des Arbeitsschutzes auf der Grundlage einer regelmäßigen Risiko- und Chancenanalyse.

Dadurch werden

  • die Abläufe der Lehrgangsentwicklung, -organisation und –durchführung effizient, er­gebnisorientiert, transparent und unter Beachtung des Arbeitsschutzes gestaltet sowie die Eignung der angewendeten Prozesse regelmäßig überprüft,
  • Schwachstellen und Fehler rechtzeitig erkannt und behoben und
  • ein professionelles System zur Vorbeugung von Fehlern, zur ständigen Verbesserung der innerbetrieblichen Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen, zum verantwortungsbe­wussten und nachhaltigen Umgang mit eingesetzten Ressourcen und zur Reduzierung der Gefährdungen unter Einbeziehung aller Mitarbeiter entwickelt.