Menu
menu

Aktuelle Informationen

Das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt bietet vielseitige Tätigkeiten im öffentlichen Dienst an.

16.09.2021

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie hier: https://landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/ueber-uns/karriere/stellenausschreibungen/

 

 

Feierliche Zeugnisübergabe im Forstlichen Bildungszentrum mit der Waldkönigin

30.07.2021

18 Forstwirtinnen und Forstwirte haben ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im FBZ in Magdeburgerforth haben 15 Männer und drei Frauen ihre Zeugnisse erhalten.

Unter den Gratulanten war neben der Waldkönigin Christiane Heinrichs-Vogel auch der Staatssekretär Ralf-Peter Weber. Mit Blick auf die anstehenden Umbrüche in der Forstwirtschaft gab Dr. Weber den Forstwirtinnen und Forstwirten Folgendes mit auf den Weg: „Wir alle können an unseren Wäldern sehen, dass die Klimakrise längst angekommen ist. Über die Zukunft unserer Wälder machen sich viele Menschen Sorgen. Sie werden Ihnen immer wieder erklären müssen, welche Veränderungen passieren und wie ein klimastabiler Wald aussieht. Sie werden die Kunst beherrschen müssen, Holz zu produzieren sowie gleichzeitig die Artenvielfalt im Wald zu erhalten und zu stärken. Große Aufgaben stehen vor Ihnen. Packen Sie es an, ich wünsche Ihnen jederzeit ein glückliches Händchen und viel Erfolg.“ Das Land wird einige Forstwirtinnen und Forstwirte übernehmen: das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt mindestens vier, der Landesforstbetrieb mindestens zwei. Für alle anderen gibt es ebenfalls sehr gute Berufsaussichten. Aufgrund der inhaltlich breit angelegten Ausbildung liegen Stellenangebote aus der freien Wirtschaft und anderen Institutionen schon vor.Waldkönigin Christiane Heinrichs-Vogel war zum dritten Mal bei der Zeugnisübergabe dabei. Sie gratulierte allen Absolventen und wünschte ihnen viel Glück für die Zukunft.

Achtung Waldbesitzer: die Nachhaltigkeitsprämie des Bundes läuft aus!

24.06.2021

Die Bundeswaldprämie läuft zum 31.10.2021 aus. Sollten Sie noch keinen Antrag gestellt haben, nutzen Sie die Möglichkeit der staatlichen Bezuschussung.

Hier können Waldbesitzer den Antrag auf die Prämie stellen: https://www.bundeswaldpraemie.de/?fbclid=IwAR0wvi74m1MAcnRw05__kSExjZ1cOPeVMZH8gJVqzbhrGbd-6mNBEzOQjmk

 

Waldpädagogik-Ausbildung im Haus des Waldes: es sind noch Plätze frei

22.06.2021

Das Haus des Waldes bietet Tagesseminare für alle, die im Wald mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterwegs sind an. Alle Kurse sind als D-​Module im Rahmen der Zertifikatsfortbildung „Zertifikat Waldpädagogik“ sowie als Weiterbildung bereits zertifizierter Waldpädagogen anerkannt. Das Angebot richtet sich an Waldpädagoginnen und Waldpädagogen, Forstbedienstete, Erzieherinnen und Erzieher, das  pädagogische Personal der Schulen sowie an alle Waldbegeisterten.

Hier können Sie sich die Kurse ansehen und anmelden: https://landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/waldpaedagogik/d-module/

Wiedereröffnung des Jugendwaldheims Arendsee

31.05.2021

Eine Million Euro wurden in die energetische Sanierung und Barrierefreiheit investiert – Dalbert: „Vorzeige-Gebäude“

Das Jugendwaldheim Arendsee ist nach einer aufwendigen Sanierung wiedereröffnet worden. Über eine Million Euro wurden in eine Solarthermieanlage, eine neue Fassadendämmung aus Holz sowie barrierefreie Wege und ein barrierefreies Badezimmer investiert.

Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte bei ihrem Besuch: „Jugendwaldheime sind der perfekte Ort für nachhaltige Bildung und bei Schulklassen als außerschulischer Lernort äußerst beliebt. Sie sind ideal, um den Wald kennen zu lernen, hautnah zu erleben und ihn aktiv mitzugestalten. Nach der umfangreichen Sanierung ist ein ressourcenschonender und nachhaltiger Betrieb des Gebäudes möglich. Im Jugendwaldheim wird jetzt Energie gespart, um das Klima zu schonen und um Nachhaltigkeit zu leben. Ich freue mich, dass hier ganz viel erneuerbare Energie genutzt wird. Das Jugendwaldheim Arendsee ist ein Vorzeige-Gebäude. Mein Dank gilt allen, die das ermöglicht haben.“

Das Gebäude in Arendsee ist aus den frühen 1970er-Jahren und wurde schon damals als Ferienobjekt für Kinder und Jugendliche genutzt. Auf dem Dach des Jugendwaldheims wurde eine Solarthermieanlage installiert, die die im Keller befindlichen Pufferspeicher aufheizen und das Gebäude in den Sommermonaten mit Wärme und warmen Wasser versorgt. Die Solarthermieanlage besteht aus sechs Vakuum-Röhrenkollektoren mit je 24 Vakuumröhren mit einer Kollektorfläche von rund 18 Quadratmetern. Zur Unterstützung des neu installierten Stückholzkessels wurde zusätzlich eine Gasheizung eingebaut, die erst anspringt und die drei Gebäude mit Wärme versorgt, wenn die Pufferspeicher keine Wärme mehr abgeben. Des Weiteren wurde für die Dämmung der Fassaden eine Holzfaserdämmung – ein ökologischer Dämmstoff – verwendet.

Durch die Schaffung eines zweiten Sanitärbereiches steigt der Komfort für die Gäste des Jugendwaldheims. Darüber hinaus wurde im Erdgeschoss ein barrierefreies Bad errichtet. An der vorhandenen Treppenanlage befindet sich nun eine Rampe. So ist das Erdgeschoss des Gebäudes barrierefrei erschlossen und eine Unterbringung von Schulklassen mit einem Inklusions-Hintergrund ab sofort möglich.

LZW und LFB überreichen Spende

29.04.2021

Das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt hat zusammen mit dem LFB ausrangierte PC´s an den Verein „Hey Alter“ gespendet. Dieser Verein baut gespendete Rechner wieder auf und verteilt sie an Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht oder nur eingeschränkt an e-Learning oder Homeschooling teilnehmen konnten. Insgesamt wurden 20 PC’s, 11 Monitore und 16 Tastaturen an den Partner-Verein in Magdeburg übergeben. 

Das LZW und der LFB werden sich in Zukunft gerne wieder an dieser Aktion beteiligen, um Kindern und Jugendlichen zu mehr Chancengleichheit zu verhelfen.

Weiterführende Informationen zu dem Verein finden Sie unter: www.heyalter.com/Magdeburg/

Tag des Baumes & Baum des Jahres

Der Internationale Tag des Baumes 

Eine der größten Mitmachaktion, die auf der ganzen Welt gemeinsam begangen wird, ist der Internationale Tag des Baumes. Jedes Jahr am 25. April pflanzen Städte, Kommunen, Forstämter und Verbände gemeinsam Park-, Allee- oder Straßenbäume. Natürlich ist auch das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt mit vielen Pflanzaktionen dabei.

Die Geschichte
Im Jahr 1872 forderte der Journalist Julius Sterling Morton in seiner Arbor Day Resolution vom Staat Nebraska (USA) einen jährlichen Arbor Day (Tag des Baumes). Am 10. April des gleichen Jahres wurden dann in dem baumarmen Bundesstaat über eine Million Bäume gepflanzt. Es dauerte keine zwanzig Jahre bis sich der Arbor Day auch im Rest der Vereinigten Staaten durchgesetzt hatte. Am 27. November 1951 wurde der Tag des Baumes von den Vereinten Nationen beschlossen. In Deutschland wurde er erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten an diesem Tag im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Der Baum des Jahres
Anlässlich des Tag des Baumes wird auch der Baum des Jahres präsentiert. In diesem Jahr ist es die Europäische Stechpalme. Auch wenn die meisten Menschen sie als Strauch kennen, der meist zwei bis fünf Meter hoch und mit seinen Seitenästen eher in die Breite wächst, so kann die Stechpalme auch ein Baum sein. Dies hängt von den Lichtverhältnissen ab. Auf sehr lichten Standorten kann sie bis zu 15 Meter hoch wachsen.

Steckbrief
Alter: Ø 100 Jahre
Höhe: maximal 15 Meter, oft strauchartig
Blätter: immergrün, leben 2 – 3 Jahre, werden einzeln abgeworfen
Blüte: porzellanweiß mit angenehmen Duft im Mai / Juni
Früchte: korallenrote Beeren im Herbst, Notnahrung für Vögel, giftig für Menschen
Rinde: hellgrau-grün und glatt
Holz: blass-weiß, Jahresringe nicht erkennbar

Vorkommen
In Deutschland vor allem im Westen und Norden. Als Folge der steigenden Wintertemperaturen verschiebt sich die Verbreitung aktuell nach Norden und Osten. Sie ist ein Baum, der von den höheren Temperaturen im Klimawandel profitieren kann.

Artenschutz
Seit 1935 steht die wildwachsende Stechpalme deutschlandweit unter Naturschutz. Sie darf weder gepflückt, beschnitten oder ausgegraben werden. Forstleute, Naturschützer und Politik reagierten in den 1920er-Jahren auf den dramatischen Rückgang: Zuvor erfreute sich die Stechpalme als Feiertagsdekoration so großer Beliebtheit, dass sie in ganzen Wagenladungen aus den Wäldern transportiert wurde. Seit etwa hundert Jahren hat wildwachsender Ilex als Weihnachtsdeko ausgedient und die Bestände haben sich erholt.

Wussten Sie schon, dass …
… der Zauberstab von Harry Potter aus Stechpalme gefertigt ist? Der Art wird symbolisch die Kraft zugeschrieben, das Böse abzuwehren und zu bannen.
… die Gattung Ilex weltweit 600-800 Arten umfasst? In Mitteleuropa ist nur die Ilex aquifolium heimisch.
… die Stachelblätter als „Verbissschutz“ nur im unteren Teil der Baumkrone vorkommen? Der obere, vom Wild nicht erreichbare, Kronenteil verfügt über weiche, lederartige Blätter.

Waldumbau in der Klimakrise: Wo hat welche Baumartenkombination Zukunft?

In Sachsen-Anhalt sind die Auswirkungen der Klimakrise sichtbar. Seit 2018 haben Stürme, Trockenheit und darauf folgend Schadinsekten – wie Borkenkäferarten – Kahlflächen von etwa 25.000 Hektar verursacht. Die Blößen müssen nun aufgeforstet werden. Doch welche Baumarten sind unter der Berücksichtigung des Klimawandels für welchen Standort geeignet?

Um diese Frage zu beantworten, hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie das Merkblatt „Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl im Land Sachsen-Anhalt“ herausgegeben. Die Inhalte fußen auf dem aktuellen Forschungsstand der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.

Zur Veröffentlichung sagte Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert: „Wenn man aufforsten muss, dann trifft man eine sehr weitreichende Entscheidung für mehrere Generationen. Welche Baumarten halten der Klimakrise stand? Werden meine Enkelkinder etwas von diesem Wald haben? Das Merkblatt hilft dabei diese Fragen zu beantworten. Es bietet wertvolle Informationen zur Waldverjüngung und zum Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern. Alle Empfehlungen geben den aktuellen Forschungsstand wieder und sind allgemeinverständlich aufbereitet. Waldbesitzende können das Merkblatt für sich nutzen. Ich lege diese Empfehlungen allen ans Herz. Nutzen Sie die aktuell zur Verfügung stehenden Informationen zur Standortswasserbilanz, zur Bodenbeschaffenheit und zu den empfohlenen Baumarten.“

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt private und kommunale Waldbesitzende auch finanziell mit Förderprogrammen bei der Beseitigung von Waldschäden und dem Aufbau klimastabiler Mischwälder. Aktuell stehen rund 20 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

Eine Verbesserung des Waldzustandes erhöht die Abwehrfunktion des Waldökosystems gegenüber biotischen und abiotischen Schaderregern. Deshalb wird in der forstlichen Förderung das Merkblatt verbindlich angewendet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Waldbauportal.

Umstellung der Privat- und Körperschaftswaldbetreuung auf Vollkosten

Bedingt durch Vorgaben aus dem geänderten Bundeswaldgesetz sowie aus dem EU-Beihilferecht kommt es zu Änderungen im Bereich Privat-und Körperschaftswaldbetreuung. 

Die Umsetzung der rechtlich erforderlichen Änderungen erfolgt zum 1. Januar 2021. 

Im Zuge dieser Änderungen wird 2021 eine neue Verordnung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) des Landes Sachsen-Anhalt über die Betreuung für den Privat-und Körperschaftswald (PKWaldVO) in Kraft treten. Die Betreuungsleistungen werden zukünftig auf Grundlage der Vollkosten abgerechnet. Bei diesen handelt es sich um Kosten je Betreuungsstunde, d. h. es wird auf die tatsächlich bewirtschaftete Waldfläche abgerechnet.

Das Landeszentrum Wald wurde ermächtigt, die Betreuung des Privat-und Körperschaftswaldes nach Vollkosten ab dem 1. Januar 2021 diskriminierungsfrei anzubieten.

Rechtsgrundlagen

 
  • Kabinettsbeschluss der Landesregierung von Sachsen-Anhalt vom 13. Mai 2020
  • Erlass des MULE zur Umsetzung des Kabinettsbeschlusses der Landesregierung vom 05.05.2020
  • Verordnung über Betreuung für den Privat- und Körperschaftswald (PKWaldVO) vom 01.06.2020

Eine individuelle Beratung und weiterführende Informationen erhalten Sie auf Wunsch bei Ihrem zuständigen Betreuungsforstamt/Betreuungsrevier und vom Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt.

Fördermöglichkeiten (jeweils in der aktuell gültigen Fassung)

 
  • Richtlinie Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse - FP 7501
    Waldpflegeverträge 
    Mitgliederinformation und -aktivierung
    eigenständige, überbetriebliche Zusammenfassung und Koordinierung des Holzangebots  (Holzmobilisierungsprämie)
    Professionalisierung von Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen Förderung von Gutachten
  • Richtlinie Forst 
    Maßnahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung - FP 6402
    Waldbewirtschaftungspläne - FP 7004
    forstwirtschaftlicher Wegebau - FP 6105
  • Richtlinie Waldumwelt- und -klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder FP 6901
  • Richtlinie Waldschutz - FP 7507

Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Aktuelle Information für Unternehmer in der Forst- und Holzwirtschaft

Auch in der Forst- und Holzwirtschaft sind zahlreiche Lohnunternehmen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie den erforderlichen Schutzmaßnahmen betroffen. Das Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ startete am 30. März 2020.
Nun wurden die Zuschüsse für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer um besonders günstige Kredite für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erweitert worden. „Wir zünden jetzt die zweite Stufe unserer Soforthilfe für die sachsen-anhaltische Wirtschaft“, teilte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann mit. 

„Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Zuschüsse

Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt Zuschüsse beantragen, um ihre Liquidität zu sichern.Aus der Soforthilfe können laufende betriebliche Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energie- und Instandhaltungskosten, Beiträge zu Berufsorganisationen bestritten werden. Umsatzausfälle und Lohnkosten sind hingegen nicht förderfähig. Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen.Nach Angaben der Investitionsbank sind in der Investitionsbank rund 27.000 Anträge auf Soforthilfe von Soloselbständigen und kleineren Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten eingegangen und Zuschüsse in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Das Personal für die Bearbeitung wurde aufgestockt, so dass die Anträge zeitnah bearbeitet werden können und Kräfte gebündelt werden. „Wichtigste Voraussetzung für einen raschen Erhalt des Zuschusses ist allerdings, dass Antragssteller die Unterlagen vollständig korrekt ausfüllen und auch die Unterschrift nicht vergessen – dann kann die Bank die Anträge auch in kurzer Zeit bewilligen.“ betonte der Wirtschaftsminister. „Unternehmen können noch bis Ende Mai Anträge für die Soforthilfe bei der Investitionsbank stellen – das Land wird genügend Mittel bereitstellen, so dass kein berechtigter Antragssteller leer ausgehen wird.“

Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, seit dem 6. April auch besonders günstige Kredite zur Verfügung.

„Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Darlehen

Das Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren, davon sind zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. „Für das Programm steht vorerst ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro bereit, das bei Bedarf noch erhöht werden kann.“ so Willingmann. Damit würden im ersten Schritt – nach Kalkulation des Ministeriums – bis zu 1.000 Darlehen finanziert. „Auch bei der zweiten Stufe des Hilfsprogramms ist es uns wichtig, dass Anträge unbürokratisch gestellt werden können und Bewilligungen zeitnah erfolgen“, betonte der Minister. Diese können bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) gestellt werden. Der Antragsvordruck für das Darlehen umfasst lediglich vier Seiten und kann per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Unternehmen müssen für das Darlehen keine Sicherheiten stellen und es wird ohne Beteiligung der Hausbank direkt von der Investitionsbank ausgereicht. Es ist somit auch keine Stellungnahme der Hausbank notwendig. Weil an Darlehen andere Maßstäbe angelegt werden müssen als an Zuschüsse, sind der Investitionsbank allerdings Unterlagen zum wirtschaftlichen Status des Unternehmens (letzte Jahresabschlüsse) sowie eine Liquiditätsplanung vorzulegen. Im Gegensatz zu anderen Programmen verzichtet die Investitionsbank jedoch auf Vorlage von Businessplänen. Ziel der Bank ist, dass das Geld gut eine Woche nach der Antragstellung auf dem Konto ist – unter der Voraussetzung, dass die benötigten Unterlagen vollständig und korrekt eingereicht wurden. Dritte Stufe der Erweiterung des Soforthilfeprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“

Laut Wirtschaftsminister Willingmann ist auch die auch die dritte Stufe der Erweiterung des Sofortprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ in Planung. Auch Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten sollen zinsgünstige Darlehen erhalten; hierfür braucht es allerdings noch „Grünes Licht“ von der EU, das voraussichtlich Ende nächster Woche gegeben werden soll. Bereits jetzt steht größeren Unternehmen allerdings mit dem IB-Mittelstandsdarlehen ein Instrument im Land zur Verfügung, um finanzielle Engpässe mit Darlehen bis zu 1,5 Millionen Euro zu überbrücken.

Mehr Informationen zum Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT 

Investitionsbank Sachsen-Anhalt - weitere Informationen

Aktuelle Hinweise zum Förderverfahren

 

Änderung zum Verfahren naturnahe Waldwirtschaft - Frühjahrsaufforstungen und Nachbesserungen

 

[15.01.2020] Um die Waldbesitzer schnellstmöglich finanzielle Unterstützung bei der Wiederbewaldung zur Verfügung zu stellen, ergeben sich nachfolgende Änderungen im Antragsverfahren der Richtlinie Forst.

 

Die Frühjahrsaufforstungen werden ausschließlich über GAK-Mittel (Bundesmittel) finanziert. Dementsprechend erfolgt kein ELER-Aufruf.

 

Die Anträge sind bis zum Stichtag 17.02.2020 bei den zuständigen Bewilligungsbehörden einzureichen. Der Stichtag gilt für Frühjahrsaufforstungen und Nachbesserungen.

 

Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn kann im Einzelfall genehmigt werden. Dafür ist ein formloser Antrag auf Zulassung einer Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns notwendig.

 

Nähere Informationen erhalten Sie von den zuständigen Betreuungsforstämtern und den Bewilligungsbehörden (Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten).

Informationen zur Fachtagung „Klimaplastische Wälder“

Am 06. November 2019 fand auf Einladung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) die Tagung "Klimaplastische Wälder“ im Haus des Waldes im Schloß Hundisburg, statt.

Knapp 200 Teilnehmende aus unterschiedlichen waldrelevanten Bereichen nutzten die Chance sich zu informieren und auszutauschen. Ein Großteil der Anwesenden bestand aus Vertretern des Privat- und Körperschaftswaldes, privaten Forstbewirtschaftenden sowie der Forstverwaltung. Zudem waren Vertreter und Vertreterinnen von Naturschutzverbänden, dem Nationalpark Harz, den Biosphärengebieten des Landes und von unterschiedlichen politischen Fraktionen Sachsen-Anhalt anwesend. 

Im Grußwort von Frau Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert stellte sie unter anderem dar, dass der Umgang mit der derzeitigen Situation in den Wäldern und die Klimawandelanpassung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. 

Es wurden in verschiedenen Fachvorträgen auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Wald eingegangen.

Folgende Fachvorträge wurden gehalten und können nachstehend heruntergeladen werden:

(nicht barrierefrei)

 

„Klimawandel in Sachsen-Anhalt – wohin geht die Reise?“ 

Herr Karsten Schwanke (ARD-Meteorologe)

 

„Waldschutz im Klimawandel – Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen“

Herr Dr. Martin Rohde (NW-FVA)

 

„Baumartenwahl im Klimawandel“

Herr Prof. Dr. Herrmann Spellmann (Leiter der NW-FVA)

 

„Waldumbau und Dauerwald in der Praxis – Einige Erfahrungen und Denkanstöße"

Herr Dietrich Mehl (Landesbetrieb Forst Brandenburg)

 

„Arbeitsverfahren und Arbeitssicherheit bei der Holzernte – was ändert sich im Klimawandel“

Frau Prof. Dr. Ute Seeling (GF des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. - KWF)

 

Weitere Informationen  zur Tagung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie.  

Zum Seitenanfang

Unser Service für Sie: Waldbauportal

Waldbesitzern, Waldbewirtschaftern und allen Interessierten werden im Waldbauportal allgemeine Grundlagen, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Anleitungen für den praktischen Waldbau in Sachsen-Anhalt präsentiert und zur Verfügung gestellt. Mehr erfahren

Empfehlungen zur Bewältigung von Sturmereignissen

Das Landeszentrum Wald bietet zusammengefasst in einer Broschüre erste Hilfestellung sowie wichtige Hinweise, die im Zusammenhang mit Sturmkalamitäten beachtet werden sollten. 
Mehr erfahren

Mobile Informationsdienste:

Meine Umwelt - App

Lernen Sie Ihre Umwelt in Sachsen-Anhalt besser kennen, mit der neuen kostenlosen App „Meine Umwelt“. Mehr Informationen zur App finden Sie hier.