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Aktuelle Informationen

Achtsame Waldbesuche auf Grund zunehmender Gefahren

Der Wetterumschwung mit sinkenden Temperaturen und die herabfallenden Blätter verraten – der Herbst ist bereits eingezogen. Diese Jahreszeit sowie der nahende Winter sind für Waldbesitzer und Förster auch die Zeit, in der die Sorge um mögliche Gefahren durch Sturmschäden zunimmt.

Sturmschäden und geschwächte Bäume erhöhen die Gefahren für Waldbesucher, Forstarbeiter und Waldbesitzer stark.

Die vergangenen Jahre mit anhaltender Trockenheit und starken Stürmen sowie biotische Schäden, wie zum Beispiel der massive Borkenkäferbefall, aber auch die Zunahme an Pilzkrankheiten, haben in weitreichenden Waldgebieten in Sachsen-Anhalt für starke Schäden gesorgt und die Wälder extrem geschwächt. Laub- und Nadelbäume sind davon gleichermaßen betroffen.

In den kommenden Monaten bewirken die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie zunehmende Feuchtigkeit eine beschleunigte Holzzersetzung. Einzelne Bäume sterben vollständig, erleiden den Verlust großer Äste oder ganzer Kronenteile. Ihr plötzliches und unvorhersehbares Herabfallen erhöht das Unfallrisiko in unseren Wäldern.
Waldbesucher sind aktuell daher gebeten, ihre Umgebung besonders genau zu beobachten und sich wenn möglich auf der Mitte von breiten Wegen zu bewegen. Bei stürmischem Wetter sollte aus Sicherheitsgründen generell auf Waldspaziergänge verzichtet werden.

Auch wenn Waldbesitzer und Förster ihr Möglichstes tun, um die schadhaften Bäume aus den Wäldern zu entfernen und aktuell verstärkte Waldschutzkontrollen durchführen, ist die steigende Gefahr durch Bruch und herabfallende Äste für Waldbesuchende nicht zu unterschätzen. Waldbesucher sollten daher auch ihre Fahrzeuge möglichst nicht unter Bäumen parken.

Hintergrund:

Nach § 22, Abs. 3 LandesWaldGesetz Sachsen-Anhalt gilt das Betreten und Nutzen der freien Landschaft auf eigene Gefahr. „Dies gilt insbesondere für typische Gefahren, die vom Zustand des Waldes, vom Zustand der Wege und Landschaftselemente oder von waldtypischen forstlichen Bewirtschaftungsmaßnahmen ausgehen.“

Waldumbau in der Klimakrise: Wo hat welche Baumartenkombination Zukunft?

In Sachsen-Anhalt sind die Auswirkungen der Klimakrise sichtbar. Seit 2018 haben Stürme, Trockenheit und darauf folgend Schadinsekten – wie Borkenkäferarten – Kahlflächen von etwa 25.000 Hektar verursacht. Die Blößen müssen nun aufgeforstet werden. Doch welche Baumarten sind unter der Berücksichtigung des Klimawandels für welchen Standort geeignet?

Um diese Frage zu beantworten, hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie das Merkblatt „Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl im Land Sachsen-Anhalt“ herausgegeben. Die Inhalte fußen auf dem aktuellen Forschungsstand der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.

Zur Veröffentlichung sagte Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert: „Wenn man aufforsten muss, dann trifft man eine sehr weitreichende Entscheidung für mehrere Generationen. Welche Baumarten halten der Klimakrise stand? Werden meine Enkelkinder etwas von diesem Wald haben? Das Merkblatt hilft dabei diese Fragen zu beantworten. Es bietet wertvolle Informationen zur Waldverjüngung und zum Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern. Alle Empfehlungen geben den aktuellen Forschungsstand wieder und sind allgemeinverständlich aufbereitet. Waldbesitzende können das Merkblatt für sich nutzen. Ich lege diese Empfehlungen allen ans Herz. Nutzen Sie die aktuell zur Verfügung stehenden Informationen zur Standortswasserbilanz, zur Bodenbeschaffenheit und zu den empfohlenen Baumarten.“

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt private und kommunale Waldbesitzende auch finanziell mit Förderprogrammen bei der Beseitigung von Waldschäden und dem Aufbau klimastabiler Mischwälder. Aktuell stehen rund 20 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

Eine Verbesserung des Waldzustandes erhöht die Abwehrfunktion des Waldökosystems gegenüber biotischen und abiotischen Schaderregern. Deshalb wird in der forstlichen Förderung das Merkblatt verbindlich angewendet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Waldbauportal.

Abschlussprüfungen 2020: Glückwünsche für neue Forstwirtinnen und Forstwirte

Vom 21. bis 31. Juli fanden in Sachsen-Anhalt im Ausbildungsberuf „Forstwirt/in“ die Abschlussprüfungen statt. 19 junge Menschen aus öffentlichen Forstbetrieben und pri­vaten forstlichen Dienstleistungsunternehmen stellten sich nach zwei- bzw. dreijähri­ger Lehre den Aufgaben, um anschließend als Facharbeiter/in in das Berufsleben ein­zutreten oder um sich weiter zu qualifizieren. Erstmalig nahm in diesem Jahr an den Prüfungen auch ein Mitarbeiter eines Privatbetriebes teil, der keine Lehre durchlaufen hatte. Das Berufsbildungsgesetz erlaubt dieses unter bestimmten Voraussetzungen.

Das Forstliche Bildungszentrum in Magdeburgerforth hatte wieder die Prüfungen vor­bereitet. Die Abnahme und Bewertung der Leistungen erfolgte im Auftrag der zustän­digen Stelle für die Berufsbildung in den Berufen der Land- und Hauswirtschaft (Ref. 409 LVwA) durch den Prüfungsausschuss „Forstwirt/in“ des Landes Sachsen-Anhalt.

 Drei praktische und drei schriftliche Prüfungen waren zu absolvieren. In den schriftli­chen Prüfungen mit einem Zeitumfang von fünf Stunden war Fachwissen ebenso ge­fragt wie Kenntnisse aus dem Bereich „Wirtschafts- und Sozialkunde“. In den prakti­schen Prüfungen (Gesamtdauer: 6 Stunden) standen in diesem Jahr eine Jungwuchs­pflege, die Läuterung eines Laubholzbestands und eine Pflegemaßnahme in einem Kiefern-Starkholzbestand an.

Die Zeugnisse wurden am letzten Prüfungstag durch den Staatssekretär im Ministe­rium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Weber, übergeben. Weitere Grußworte entrichteten die Waldkönigin von Sachsen-An­halt Christiane (Heinrichs-Vogel) I., der Landrat des Landkreises Jerichower Land Dr. Steffen Burchhardt, der Direktor des Landeszentrum Wald (LZW) Dietmar Specht, der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats des LZW Michèl Eggert und der Außenstellen­leiter der Berufsbildenden Schulen „Conrad Tack“ Uwe Pannecke. 

Als Jahrgangsbeste konnte sich Alina Maria Pischel (Ausbildungsbetrieb: Forst- und Umweltdienst Burkhard Schröter) vor Hauke Martens (Betreuungsforstamt Westliche Altmark) und Dennis Jung (Betreuungsforstamt Harz, Ausbildungsstätte Obersdorf) behaupten. Diese drei erhielten, außer ihrem Zeugnis, als Anerkennung für ihre Leistungen, ein Präsent von Roland Schuppe, Vorsitzender des „Vereins zur Förderung der Aus- und Weiterbildung von Forstwirten und Forstwirtschaftsmeistern e.V.“.

Als bester Berufsschulabsolvent wurde Stefan Kalinna (Betreuungsforstamt Westliche Altmark) ausgezeichnet. Auch er erhielt ein Präsent des Fördervereins.

Leider konnten nicht alle Teilnehmenden ein Zeugnis entgegen nehmen. Diejenigen, die die Prüfungen nicht schafften, haben im Herbst 2020 die Möglichkeit, sie zu wie­derholen.

Wieder sehr erfreulich: Alle Absolventen hatten zum Tag der Zeugnisübergabe eine Beschäfti­gungsstelle sicher oder die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren.

Umstellung der Privat- und Körperschaftswaldbetreuung auf Vollkosten

Bedingt durch Vorgaben aus dem geänderten Bundeswaldgesetz sowie aus dem EU-Beihilferecht kommt es zu Änderungen im Bereich Privat-und Körperschaftswaldbetreuung. 

Die Umsetzung der rechtlich erforderlichen Änderungen erfolgt zum 1. Januar 2021. 

Im Zuge dieser Änderungen wird 2021 eine neue Verordnung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) des Landes Sachsen-Anhalt über die Betreuung für den Privat-und Körperschaftswald (PKWaldVO) in Kraft treten. Die Betreuungsleistungen werden zukünftig auf Grundlage der Vollkosten abgerechnet. Bei diesen handelt es sich um Kosten je Betreuungsstunde, d. h. es wird auf die tatsächlich bewirtschaftete Waldfläche abgerechnet.

Das Landeszentrum Wald wurde ermächtigt, die Betreuung des Privat-und Körperschaftswaldes nach Vollkosten ab dem 1. Januar 2021 diskriminierungsfrei anzubieten.

Rechtsgrundlagen

 
  • Kabinettsbeschluss der Landesregierung von Sachsen-Anhalt vom 13. Mai 2020
  • Erlass des MULE zur Umsetzung des Kabinettsbeschlusses der Landesregierung vom 05.05.2020
  • Verordnung über Betreuung für den Privat- und Körperschaftswald (PKWaldVO) vom 01.06.2020

Eine individuelle Beratung und weiterführende Informationen erhalten Sie auf Wunsch bei Ihrem zuständigen Betreuungsforstamt/Betreuungsrevier und vom Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt.

Fördermöglichkeiten (jeweils in der aktuell gültigen Fassung)

 
  • Richtlinie Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse - FP 7501
    Waldpflegeverträge 
    Mitgliederinformation und -aktivierung
    eigenständige, überbetriebliche Zusammenfassung und Koordinierung des Holzangebots  (Holzmobilisierungsprämie)
    Professionalisierung von Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen Förderung von Gutachten
  • Richtlinie Forst 
    Maßnahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung - FP 6402
    Waldbewirtschaftungspläne - FP 7004
    forstwirtschaftlicher Wegebau - FP 6105
  • Richtlinie Waldumwelt- und -klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder FP 6901
  • Richtlinie Waldschutz - FP 7507

Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Aktuelle Information für Unternehmer in der Forst- und Holzwirtschaft

Auch in der Forst- und Holzwirtschaft sind zahlreiche Lohnunternehmen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie den erforderlichen Schutzmaßnahmen betroffen. Das Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ startete am 30. März 2020.
Nun wurden die Zuschüsse für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer um besonders günstige Kredite für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erweitert worden. „Wir zünden jetzt die zweite Stufe unserer Soforthilfe für die sachsen-anhaltische Wirtschaft“, teilte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann mit. 

„Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Zuschüsse

Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt Zuschüsse beantragen, um ihre Liquidität zu sichern.Aus der Soforthilfe können laufende betriebliche Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energie- und Instandhaltungskosten, Beiträge zu Berufsorganisationen bestritten werden. Umsatzausfälle und Lohnkosten sind hingegen nicht förderfähig. Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen.Nach Angaben der Investitionsbank sind in der Investitionsbank rund 27.000 Anträge auf Soforthilfe von Soloselbständigen und kleineren Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten eingegangen und Zuschüsse in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Das Personal für die Bearbeitung wurde aufgestockt, so dass die Anträge zeitnah bearbeitet werden können und Kräfte gebündelt werden. „Wichtigste Voraussetzung für einen raschen Erhalt des Zuschusses ist allerdings, dass Antragssteller die Unterlagen vollständig korrekt ausfüllen und auch die Unterschrift nicht vergessen – dann kann die Bank die Anträge auch in kurzer Zeit bewilligen.“ betonte der Wirtschaftsminister. „Unternehmen können noch bis Ende Mai Anträge für die Soforthilfe bei der Investitionsbank stellen – das Land wird genügend Mittel bereitstellen, so dass kein berechtigter Antragssteller leer ausgehen wird.“

Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, seit dem 6. April auch besonders günstige Kredite zur Verfügung.

„Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ – Darlehen

Das Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren, davon sind zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. „Für das Programm steht vorerst ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro bereit, das bei Bedarf noch erhöht werden kann.“ so Willingmann. Damit würden im ersten Schritt – nach Kalkulation des Ministeriums – bis zu 1.000 Darlehen finanziert. „Auch bei der zweiten Stufe des Hilfsprogramms ist es uns wichtig, dass Anträge unbürokratisch gestellt werden können und Bewilligungen zeitnah erfolgen“, betonte der Minister. Diese können bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) gestellt werden. Der Antragsvordruck für das Darlehen umfasst lediglich vier Seiten und kann per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Unternehmen müssen für das Darlehen keine Sicherheiten stellen und es wird ohne Beteiligung der Hausbank direkt von der Investitionsbank ausgereicht. Es ist somit auch keine Stellungnahme der Hausbank notwendig. Weil an Darlehen andere Maßstäbe angelegt werden müssen als an Zuschüsse, sind der Investitionsbank allerdings Unterlagen zum wirtschaftlichen Status des Unternehmens (letzte Jahresabschlüsse) sowie eine Liquiditätsplanung vorzulegen. Im Gegensatz zu anderen Programmen verzichtet die Investitionsbank jedoch auf Vorlage von Businessplänen. Ziel der Bank ist, dass das Geld gut eine Woche nach der Antragstellung auf dem Konto ist – unter der Voraussetzung, dass die benötigten Unterlagen vollständig und korrekt eingereicht wurden. Dritte Stufe der Erweiterung des Soforthilfeprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“

Laut Wirtschaftsminister Willingmann ist auch die auch die dritte Stufe der Erweiterung des Sofortprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ in Planung. Auch Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten sollen zinsgünstige Darlehen erhalten; hierfür braucht es allerdings noch „Grünes Licht“ von der EU, das voraussichtlich Ende nächster Woche gegeben werden soll. Bereits jetzt steht größeren Unternehmen allerdings mit dem IB-Mittelstandsdarlehen ein Instrument im Land zur Verfügung, um finanzielle Engpässe mit Darlehen bis zu 1,5 Millionen Euro zu überbrücken.

Mehr Informationen zum Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT 

Investitionsbank Sachsen-Anhalt - weitere Informationen

Aktuelle Hinweise zum Förderverfahren

 

Änderung zum Verfahren naturnahe Waldwirtschaft - Frühjahrsaufforstungen und Nachbesserungen

 

[15.01.2020] Um die Waldbesitzer schnellstmöglich finanzielle Unterstützung bei der Wiederbewaldung zur Verfügung zu stellen, ergeben sich nachfolgende Änderungen im Antragsverfahren der Richtlinie Forst.

 

Die Frühjahrsaufforstungen werden ausschließlich über GAK-Mittel (Bundesmittel) finanziert. Dementsprechend erfolgt kein ELER-Aufruf.

 

Die Anträge sind bis zum Stichtag 17.02.2020 bei den zuständigen Bewilligungsbehörden einzureichen. Der Stichtag gilt für Frühjahrsaufforstungen und Nachbesserungen.

 

Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn kann im Einzelfall genehmigt werden. Dafür ist ein formloser Antrag auf Zulassung einer Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns notwendig.

 

Nähere Informationen erhalten Sie von den zuständigen Betreuungsforstämtern und den Bewilligungsbehörden (Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten).

Informationen zur Fachtagung „Klimaplastische Wälder“

Am 06. November 2019 fand auf Einladung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) die Tagung "Klimaplastische Wälder“ im Haus des Waldes im Schloß Hundisburg, statt.

Knapp 200 Teilnehmende aus unterschiedlichen waldrelevanten Bereichen nutzten die Chance sich zu informieren und auszutauschen. Ein Großteil der Anwesenden bestand aus Vertretern des Privat- und Körperschaftswaldes, privaten Forstbewirtschaftenden sowie der Forstverwaltung. Zudem waren Vertreter und Vertreterinnen von Naturschutzverbänden, dem Nationalpark Harz, den Biosphärengebieten des Landes und von unterschiedlichen politischen Fraktionen Sachsen-Anhalt anwesend. 

Im Grußwort von Frau Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert stellte sie unter anderem dar, dass der Umgang mit der derzeitigen Situation in den Wäldern und die Klimawandelanpassung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. 

Es wurden in verschiedenen Fachvorträgen auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Wald eingegangen.

Folgende Fachvorträge wurden gehalten und können nachstehend heruntergeladen werden:

(nicht barrierefrei)

 

„Klimawandel in Sachsen-Anhalt – wohin geht die Reise?“ 

Herr Karsten Schwanke (ARD-Meteorologe)

 

„Waldschutz im Klimawandel – Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen“

Herr Dr. Martin Rohde (NW-FVA)

 

„Baumartenwahl im Klimawandel“

Herr Prof. Dr. Herrmann Spellmann (Leiter der NW-FVA)

 

„Waldumbau und Dauerwald in der Praxis – Einige Erfahrungen und Denkanstöße"

Herr Dietrich Mehl (Landesbetrieb Forst Brandenburg)

 

„Arbeitsverfahren und Arbeitssicherheit bei der Holzernte – was ändert sich im Klimawandel“

Frau Prof. Dr. Ute Seeling (GF des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. - KWF)

 

Weitere Informationen  zur Tagung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie.  

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Unser Service für Sie: Waldbauportal

Waldbesitzern, Waldbewirtschaftern und allen Interessierten werden im Waldbauportal allgemeine Grundlagen, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Anleitungen für den praktischen Waldbau in Sachsen-Anhalt präsentiert und zur Verfügung gestellt. Mehr erfahren

Empfehlungen zur Bewältigung von Sturmereignissen

Das Landeszentrum Wald bietet zusammengefasst in einer Broschüre erste Hilfestellung sowie wichtige Hinweise, die im Zusammenhang mit Sturmkalamitäten beachtet werden sollten. 
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Mobile Informationsdienste:

Meine Umwelt - App

Lernen Sie Ihre Umwelt in Sachsen-Anhalt besser kennen, mit der neuen kostenlosen App „Meine Umwelt“. Mehr Informationen zur App finden Sie hier.