Forstpolitischer Rahmen

Der vorliegende forstpolitische Rahmen soll die Einordnung der Forstwirtschaft, abhängig von gesellschaftlich-historisch bedingten Verhältnissen, in der Gesellschaft darstellen. Durch Forstpolitik werden Ziele verfolgt, Ziele verschiedener Beteiligter, die sich auf den Wald beziehen bzw. die ihn berühren. Wichtig sind langfristige zuverlässige Handlungsbedingungen, damit das aktive Interesse am Wald wirksam werden kann.

Auf der rechten Seite finden Sie dazu eine Linksammlung mit den aktuell wichtigsten Dokumenten rund um die Forstwirtschaft.

Aus der Geschichte:

Immer wieder hat sich in der Geschichte gezeigt, dass Menschen den Wald  - oft auch unabsichtlich -  zerstören. Gelingt es dem gegenüber unter dauerhafter Beteiligung von Menschen, die mit dem Wald und vom Wald leben, einen Austausch zu organisieren, kann der Wald erhalten bleiben.
Dazu müssen die Sachverwalter etwas verstehen vom Wald als Ökosystem und Lebensraum des Menschen. Dies können private oder öffentliche Waldbesitzer sein oder Bauern, Förster oder Waldarbeiter, Sägewerker oder Fabrikanten, aber auch Naturliebhaber oder Erholungssuchende, Jäger oder Naturschützer.

HANS CARL von CARLOWITZ (1713) führte den Begriff der Nachhaltigkeit ein und setzte damit in der europäischen Geistesgeschichte ein frühes Zeichen für Forstpolitik im Verhältnis zur praktischen Forstwirtschaft und den menschliche Bedürfnissen. Sein Anliegen war nachhaltige Holzversorgung auf der Grundlage einer pfleglichen Forstwirtschaft. Wald nicht um seiner selbst willen, sondern aus technisch-ökonomischer Notwendigkeit, um den Menschen zu dienen. Knapp dreihundert Jahre später sind die vielfältigen Leistungserwartungen der Menschen an den Wald weiterhin zentrales Thema in der Auseinandersetzung mit der Forstpolitik auf internationaler, übernationaler und nationaler Ebene.
 

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