Edle Hölzer verkauft: Wertholzsubmission 2019 bringt hervorragendes Ergebnis

Einnahmen von 892.000 Euro – teuerster Eichenstamm für 2.275 Euro

Wertholz aus Sachsen-Anhalts Wäldern ist wieder einmal sehr begehrt. 1.910 Festmeter aus den Wäldern Sachsen-Anhalts haben am 14.02.2019 bei der 28. Wertholzversteigerung in Halberstadt meistbietend den Besitzer gewechselt und dabei ein Ergebnis von 892.000 Euro erzielt. An der Wertholzsubmission haben sich mit unterschiedlichen Angebotsmengen der Landesforstbetrieb, sowie Kommunal-, Kirchen- und Privatwaldbesitzende beteiligt.  

Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte dazu: „Die hochwertigen Hölzer aus unseren heimischen Wäldern erzielen gute Preise. Die Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die Qualität und die gesicherte Herkunft des Holzes. Die Wertholzsubmission zeigt, dass es sich lohnt, Laubholzbeständen besondere Aufmerksamkeit in der Bewirtschaftung zu widmen. Angesichts der Klimakrise ist eine hohe Diversität von standortgerechten Laubhölzern in unseren Wäldern Basis dafür, dass sich eine gute nachhaltige Waldbewirtschaftung auch künftig rechnet.“  

Seit 2015 wird der Meistgebotstermin für Wertholz in Sachsen-Anhalt in Form einer Submission durchgeführt. Im Gegensatz zu einer klassischen Versteigerung wird die Angebotsabgabe diskret vorgenommen. So soll möglichen Preisabsprachen vorgebeugt werden. Auf zwei Lagerplätzen wurde den Käufern Werthölzer angeboten. Insgesamt haben 24 Käufer die 1.106 Lose beboten. Aus dem Ausland beteiligten sich Firmen aus Dänemark, Polen und den Niederlanden.  

Der durchschnittliche Erlös lag bei 467 Euro pro Festmeter und damit 46 Euro unter dem Vorjahr (Vorjahr: rund 475 Euro pro Festmeter). Das ist weiterhin überdurchschnittlich. Besonders begehrt war in diesem Jahr erneut die Eiche. Das teuerste Gebot erhielt ein Eichenstamm aus der Forstbetriebsgemeinschaft Priemern mit 1.354 Euro pro Festmeter und damit einem Gesamterlös von 2.275 Euro. Die Eichenmenge war mit 1.861 Festmetern die dominierende Baumart des Termins. Wieder sehr gut wurde in diesem Jahr das Angebot der Baumarten Esche, Erle, Lärche und Kiefer bewertet.  

Eine Wiederauflage für einen Wertholztermin 2020 mit einer stabilen Angebotsmenge für die Kunden wird folgen. Bei fachlichen Nachfragen steht aus dem Landeszentrum Wald Forstdirektor Jörg Borchardt gern zur Verfügung (Tel. 03941-56399 247).

Wertholzplatz Bischofswald
Ein Mitarbeiter des Landeszentrum Wald und Ministerin Prof. Dr. Dalbert auf dem Wertholzplatz in Bischofswald.

Tag der offenen Tür im Betreuungsforstamt Dessau

LZW
LZW

Im Betreuungsforstamt Dessau des Landeszentrums Wald fand am 22.09.2018 der bei vielen Dessauern mittlerweile zur liebgewordenen Tradition gewordene Tag der offenen Tür statt. Ab 10 Uhr öffnete das Forstamt Tür und Tor zum ehrwürdigen Jagdschloss Haideburg. Sie waren herzlichen eingeladen, bei freiem Eintritt einen ereignisreichen Herbsttag rund um das Thema "Nachhaltige Forstwirtschaft" zu erleben. Es gab zahlreiche Aktionen für kleine und große Waldfreunde. Den ganzen Tag über standen Ihnen außerdem Förster des Betreuungsforstamt in lockerer Atmosphäre für Gespräche zur Verfügung.

 

Den Flyer zur Veranstaltung, wie Sie ihn links sehen, können Sie hier auch als PDF herunterladen: Programm-Flyer - Tag der offenen Tür im Betreuungsforstamt Dessau .

Deutsche Waldtage 2018: Wald- und Wandertag Mansfeld-Südharz

Flyer für den Wald- und Wandertag Mansfeld-Südharz

Für Entdecker, Sportler, Gestresste, Naturliebhaber und Inspiration-Suchende bietet der Wald die perfekte Atmosphäre. Im Schutz der Bäume, abgeschirmt von lauten, hektischen Städten, können wir durchatmen, zur Ruhe kommen und auf Entdeckungstour gehen. Und genau hierzu wurde am 15. September 2018 eingeladen - zum kollektiven Wald-Erleben und - Genießen, zum Entdecken und Lernen.

Anlässlich der Deutschen Waldtage 2018 - eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft - fand an diesem Datum der Wald- und Wandertag Mansfeld-Südharz statt. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr wurde an das Jugendwaldheim "Wildenstall" in Sangerhausen OT Grillenberg eingeladen, um dort Waldführungen des Försters mitzuerleben, Forsttechnik und Rückepferde live im Einsatz zusehen, Kulinarisches aus Wald und Wild zu genießen sowie bei der Krönung der Waldkönigin dabei zu sein.

Darüber hinaus wurde mit Aktivitäten wie Geocaching, Sternwanderung und Bungee Run für vielfältige Unterhaltung gesorgt. Für die kleinen Gäste wurde ein ansprechendes Kinderprogramm geplant. Und so bot der Waldtag Mansfeld-Südharz ein umfangreiches Programm, das für Familien, Waldbesitzer, Naturverbundene, Sportler und Entdecker gleichermaßen geeignet war. Die Organisatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Digitalisierung wollten damit auf die wesentliche Bedeutung des Waldes aufmerksam machen. Besonders in Zeiten des Klimawandels, langanhaltender Hitze und verheerender Stürme sowie der Naturentfremdung und Urbanisierung muss daran erinnert werden, dass gesunde Wälder für uns alle essentiell sind und dass es sich lohnt, dieses Ökosystem besser kennenzulernen.

Das Landeszentrum Wald war als Partner der Veranstaltung mit einem umfangreichen Angebot an Waldpädagogik für kleine und große Waldliebhaber vor Ort.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Nähere Informationen zu den deutschen Waldtagen erhalten Sie unter: www.deutsche-waldtage.de 

Tag des Baumes 2017

19.04.2017: Der Tag des Baumes 2017 wirft seine Schatten voraus. In ganz Sachsen-Anhalt wurden in den vergangenen Wochen bereits fleißig kleine Bäumchen in die Erde gebracht. Das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt mit seinen Betreuungsforstämtern war dabei als Kooperationspartner bei zahlreichen Veranstaltungen vor Ort.


So wurden beispielsweise am 6. April im Waldgebiet "Hohes Holz", im Revier Börde des Landeszentrum Wald, 50 Fichten in die Erde gebracht. Im Kommunalwald des Landkreises Börde griffen Kita-Kinder aus Oschersleben zusammen mit Vertretern aus der Politik im Beisein der Waldkönigin Sachsen-Anhalt zum Spaten.

LZW
LZW
LZW

Auch am 19. April wurde eine symbolische Fichte gepflanzt. Auf dem Museumshof Colbitz wurde mit der Gemeinen Fichte bereits zum 28. Mal der Baum des Jahres in die Erde gebracht. An der Aktion beteiligt waren das Betreuungsforstamt Letzlingen des Landeszentrum Wald, die Gemeinde Colbitz, die Forstbetriebsgemeinschaft Lindhorst/Colbitz, die engagierten MitarbeiterInnen des Museumshofes und zahlreiche Kinder aus Colbitz.

LZW
LZW
LZW

Am 25. April 2017 und in den darauf folgenden Tagen finden zahlreiche weitere Pflanzveranstaltungen statt, unter anderem mit dem Betreuungsforstamt Flechtingen in Halberstadt oder in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Wippra. 

 

„Der Tag des Baumes 2017 ist am 25. April. Er wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück, der 1872 einen "Arbor Day-Resolution"-Antrag an die Regierung von Nebraska stellte, der binnen 20 Jahren in den ganzen USA angenommen wurde. An diesem Tag, ursprünglich der 10. April, werden traditionell Baumpflanzungen durchgeführt.

Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche "Tag des Baumes" wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.“

Der Text "Tag des Baumes" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Zum Seitenanfang

Neuauflage: Qualifizierungskurs Zertifikat Waldpädagogik

Haus des Waldes, Landesbetrieb Forst BW

Wer Freude an der Arbeit in der Natur hat und Kinder und Jugendliche für den Wald begeistern möchte, für den ist das Zertifikat Waldpädagogik das richtige Angebot. Das Landeszentrum Wald führt ab September im Haus des Waldes  Hundisburg erneut einen Kurs für angehende Waldpädagogen durch.

Der Kurs richtet sich an Erzieher und Erzieherinnen sowie an Pädagogen und Pädagoginnen und Forstleute, die den Wald als Bildungsraum entdeckt haben und dort aktiv werden wollen. Auch Personen mit anderen beruflichen Hintergründen können zugelassen werden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene berufsqualifizierende Ausbildung (Berufsausbildung oder abgeschlossenes Studium).

Anmeldungen sind bis zum 30.06.2017 möglich.
Mehr erfahren

 

 

Ganz schön viel Holz – 3. Submission bringt Rekord-Umsatz

Die Ministerin Frau Prof. Dr. Dalbert und die Waldkönigin Sachsen-Anhalt lassen sich von Jörg Borchardt (Landeszentrum Wald) Stämme auf dem Wertholzplatz in Bischofswald zeigen.

Halberstadt. Wertholz aus Sachsen-Anhalt ist begehrt wie lange nicht. 2.295 Festmeter aus den Wäldern Sachsen-Anhalts haben am Donnerstag bei der 26. Wertholzversteigerung in Halberstadt meistbietend den Besitzer gewechselt und dabei ein Rekord-Ergebnis von 940.000 Euro erzielt. „Wir kratzen damit fast an der Millionen-Marke. Das ist ein super Ergebnis, das Beste seit zehn Jahren“, stellt Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert fest. An der Wertholzsubmission haben sich mit unterschiedlichen Angebotsmengen der Landesforstbetrieb sowie Kommunal-, Kirchen- und Privatwaldbesitzer beteiligt.

Seit 2015 wird der Meistgebotstermin für Wertholz in Sachsen-Anhalt in Form einer Submission durchgeführt. Im Gegensatz zu einer klassischen Versteigerung wird die Angebotsabgabe diskret vorgenommen. So soll möglichen Preisabsprachen vorgebeugt werden. Auf zwei Lagerplätzen wurde den Käufern 30% mehr Wertholz als im Vorjahr angeboten. Insgesamt haben 27 Käufer die 1117 Lose beboten. Aus dem Ausland beteiligten sich Firmen aus Dänemark, Polen und Estland.

 

Der durchschnittliche Erlös lag bei 475 Euro pro Festmeter (Vorjahr: rund 432 Euro pro Festmeter). Damit konnte insgesamt ein Plus von 254.000 Euro im Vergleich zum Vorjahresumsatz erzielt werden. Besonders begehrt war in diesem Jahr die Eiche. Der teuerste Stamm aus dem Forstbetrieb Altmark erzielte einen Spitzenpreis von 8020 Euro. Die Eichenmenge war mit 1.582 Festmetern die dominierende Baumart des Termins. Der Durchschnittspreis stieg hier im Vergleich zum Vorjahr von 505 Euro pro Festmeter auf 549 Euro pro Festmeter. Auch die Esche behauptete sich neben der Eiche. Mit einem Durchschnittspreis von 173 Euro pro Festmeter lag diese Holzart qualitätsbedingt knapp unter dem Vorjahresergebnis.

 

„Das hat sich schon im vergangenen Jahr abgezeichnet, da war die Nachfrage nach unserem Wertholz schon so groß. Ähnlich ist es auch in diesem Jahr wieder. Das zeigt, dass der Markt für hochwertige Hölzer da ist und sich das Anbieten für alle Waldbesitzarten lohnt. Eine Wiederauflage für einen Wertholztermin 2018 mit einer stabilen Angebotsmenge für die Kunden wird folgen“, resümiert Jörg Borchardt, Verantwortlicher des Bereichs Holzvermarktung im Landeszentrum Wald und Leiter der Submission.

Eine Waldkönigin für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat eine Waldfläche von circa 530 000 ha. Das entspricht etwa 26 Prozent der Landesfläche. Trotz einer kontinuierlichen Zunahme der Waldfläche gehört das Land jedoch immer noch zu den waldarmen Bundesländern.

Um die Belange des Waldes öffentlichkeitswirksam stärker ins Blickfeld der Bürger Sachsen-Anhalts zu rücken, hat das Landeszentrum Wald gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt e.V. die erste Waldkönigin ausgerufen. Der Waldbesitzerverband unterstützt dabei auch die materielle Ausstattung der Waldkönigin.

Die Waldkönigin wurde im Rahmen des Landeserntedankfestes in Magdeburg von Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und dem Vorsitzenden des Waldbesitzerverbandes, Franz Prinz Salm zu Salm, inthronisiert.

Waldkönigin Sachsen-Anhalts ist die 29-jährige Maria Dolge, die als Sachbearbeiterin in der Betriebsleitung des Landeszentrums Wald arbeitet. Neben ihrer Tätigkeit absolviert sie zur Zeit eine Ausbildung zur „Zertifizierten Waldpädagogin“, die sie in diesem Jahr abschließen wird.

Für zwei Jahre repräsentiert die Waldkönigin die Waldbesitzer und die Forstwirtschaft und gibt dabei dem Wald in Sachsen-Anhalt ein Gesicht. Ihre Aufgabe ist es als Sympathieträgerin bei ihren Auftritten die Bedeutung und die Funktionen des Waldes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei soll das Ökosystem Wald mit seinen vielfältigen Leistungen für die Gesellschaft, Natur- und Artenschutz, aber auch gleichrangig die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder mit der Nutzung des heimischen Rohstoffes Holz im Fokus stehen.

Anfragen zu Auftritten der Waldkönigin koordiniert das Landeszentrum Wald. Diese können unter der e-mail: poststelle(at)lzw.mlu.sachsen-anhalt.de angemeldet werden.

Infos zum Waldbesitzerverband Sachsen Anhalt: www.wbvsachsen-anhalt.de

Die Krönung der Waldkönigin: Prinz Salm zu Salm, Ilona Thäsler, Maria Dolge, Ministerin Prof. Dr. Dalbert (v.l.n.r.).

 

 

Vom 10. bis zum 24. September 2016 findet in ganz Sachsen-Anhalt zum zweiten Mal die Woche des Waldes mit zahlreichen Veranstaltungen für kleine und große Waldfreunde statt.

Betreuungsforstämter des Landeszentrum Wald öffnen ihre Türen, Förster führen durch den Wald und Mitmachaktionen wecken Interesse an der Natur.

Alle Informationen und eine Übersicht zu den Terminen finden Sie auf den folgenden Seiten.
Mehr erfahren

Staatssekretär Dr. Weber im Betreuungsforstamt Letzlingen

Joachim Werner, Herr Schulze, Gunnar Schöndube, Katalin Brattig, Dietmar Specht, Dr. Ralf-Peter Weber, Dr. Claus Baum (v.l.n.r.)

Am 11. August 2016 besuchte der Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Ralf-Peter Weber, das Betreuungsforstamt Letzlingen des Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt (LZW). Weiterhin begleiteten den Besuch der Referatsleiter 42, Herr Frank Specht, der Direktor des LZW, Herr Dietmar Specht sowie der amtierende Forstamtsleiter, Herr Dr. Claus Baum.

Dr. Weber suchte den intensiven Austausch mit Mitarbeitern des Forstamtes sowie Vertretern der Forstbetriebsgemeinschaften (FBGen) „Vinzelberg/Volgfelde“, „Lüderitzer Heide“ und „Berge“, die durch das LZW betreut werden. Hinweise, Sorgen und Nöte, die repräsentativ für die allgemeine augenblickliche Entwicklung der FBGen sind, wurden seitens des Ministeriums entsprechend aufgenommen und diskutiert. An das Gespräch im Forstamt schloss sich eine Waldschutz-Exkursion in die Reviere Jerchel und Wannefeld an. Im Speziellen besichtigten die Teilnehmer eine Waldfläche mit erheblichen Vorschädigungen durch den Fraß der Kiefernbuschhornblattwespe und einem anschließenden Diplodia-Triebsterben aus dem Jahr 2009. Hier wurde die wichtige Rolle des flächendeckenden Waldschutzes praktisch deutlich gemacht.

Herr Staatssekretär Dr. Weber bedankte sich für die konstruktive und sachliche Diskussion. Das Treffen war das erste dieser Art, weitere Gesprächsrunden werden folgen. Auch das Landeszentrum Wald bedankt sich für den zielorientierten Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

07.04.2016: 25 Jahre Jugendwaldheim Lindenberg

Kinder probieren sich an einer Station der Waldjugendspiele aus und schälen Kiefernstangen.

Das Jugendwaldheim Lindenberg des Landeszentrum Wald feierte am 07. April 2016 sein 25-jähriges Bestehen und zahlreiche kleine und große Gäste fanden den Weg nach Blankenburg. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung begrüßten Jugendwaldheimleiterin Karin Klinghardt und Direktor des Landeszentrum Wald Dietmar Specht die Gäste aus Politik und Forst. Grußworte hielten Jörg-Michael Martell in seiner Funktion als Abteilungsleiter 4 - Naturschutz, Forsten und Internationale Zusammenarbeit des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt sowie der Bürgermeisters der Stadt Blankenburg, Heiko Breithaupt. Das kulturelle Programm gestaltet die Kita "Westend" aus Blankenburg, die im Rahmen des Waldfuchsprojektes bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Jugendwaldheim Lindenberg zurückblicken kann. Karin Klinghardt präsentierte in Form einer Bilderschau Impressionen aus 25 Jahren Jugendwaldheimarbeit. Im Anschluss wurde es praktisch und die Gäste konnten sich auf dem Gelände an Stationen der Waldjugendspiele ausprobieren.

30.03.2016: Baum des Jahres gepflanzt

Pflanzten Winter-Linden (v.l.n.r.): Uschi von Hoff, Karsten Fügner, Dr. Wolfgang Nehring, Hans Walker, Jens Strebe, Benjamin Kanngießer, Gerald Hering, Rica Brenn, Kinder der Frühlingsgruppe des DRK-Kindergartens „Vor Jahreszeiten“.

Anlässlich des Tag des Baumes 2016 wurden am 30. März im Waldgebiet "Hohes Holz" im Landkreis Börde Winter-Linden ausgebracht.

Zur Pflanzveranstaltung geladen hatte der Landrat Hans Walker in Zusammenarbeit mit dem Betreuungsforstamt Flechtingen des Landeszentrum Wald. Tatkräftige Unterstützung kam neben den Kindern des DRK-Kindergartens "Vier Jahreszeiten" von Manfred Behrens, Mitglied des Bundestages und Gerald Hering als Vertretung des Landkreises. Auch der Bürgermeister der Stadt Oschersleben Benjamin Kanngießer, und der Ortsbürgermeister von Beckendorf/Neindorf Dr. Wolfgang Nehring sowie Karsten Fügner als stellvertretender Leiter des Betreuungsforstamtes Flechtingen und Jens Strebe als Revierförster packten mit an.

Mit der Veranstaltung möchte der Landkreis Börde speziell die Bedeutung der Winterlinde aber auch des Waldes für die Menschen und das Leben auf der Erde unterstreichen.

Ausgerufen wird der Baum des Jahres von der Baum des Jahres Stiftung. 2016 ist die Winter-Linde der auserkorene Baum. Die Stiftung Baum des Jahres würdigt damit die Linde als Baum mit den vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten, der höchsten Wertschätzung und der größten Bedeutung in der Mythologie.

Mehr Informationen zum Baum des Jahres finden sie hier: Baum des Jahres Stiftung.

22.03.2016: Förster treffen sich zum Austausch

Die BFoÄ Harz, Flechtingen und Naumburg sowie die Betriebsleitung im Rahmen der Fachexkursion auf dem Wertholzplatz in Saurasen.

Die Betreuungsforstämter Harz, Flechtingen und Naumburg kamen am 22. März 2016 in Mansfeld mit der Betriebsleitung des Landeszentrum Wald zusammen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltung wurden die jeweiligen Zielvereinbarungen 2015 ausgewertet. Am Vormittag referierten die Forstamtsleiter über die Umsetzung und Erfüllung der vereinbarten Ziele beispielsweise bezüglich Holzeinschlag, Aufforstung und Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss stellte jeweils ein Revierförster des jeweiligen Betreuungsforstamtes sein Revier vor und präsentierte einen Diskussionsbeitrag zu derzeitigen sowie zukünftigen Anforderungen eines Revierleiters. Am Nachmittag erfolgten Fachexkursionen in die Reviere Sangerhausen und Hettstedt. Die Veranstaltung, welche auch dem Erfahrungsaustausch dienst, bildete den Auftakt für weitere Zusammenkünfte der übrigen sieben Betreuungsforstämter des Landeszentrum Wald.

11.02.2016: Zweite Wertholz-Submission in Halberstadt

Submissionsleiter Jörg Borchardt vermisst einen der Stämme auf dem Wertholzplatz in Bischofswald.

1.611 Festmeter Wertholz aus den Wäldern Sachsen-Anhalts im Gesamtwert von 686.000 Euro haben am Donnerstag bei der 25. Wertholzversteigerung in Halberstadt meistbietend den Besitzer gewechselt. Beteiligt waren mit unterschiedlichen Angebotsmengen der Landesforstbetrieb (930 Festmeter) sowie Kommunal-, Kirchen- und Privatwaldbesitzer (724 Festmeter).

Auf zwei Lagerplätzen wurde den Käufern 1655 Festmeter Wertholz und somit 13 Prozent mehr als im Vorjahr angeboten. Insgesamt haben 30 Käufer (im Vorjahr 16) die 816 Lose beboten. Aus dem Ausland beteiligen sich Firmen aus Polen sowie Dänemark.

Der durchschnittliche Erlös lag bei rund 432 Euro pro Festmeter (Vorjahr: rund 361 Euro pro Festmeter). Damit konnte zur Jubiläumsveranstaltung insgesamt ein Plus von 198.000 Euro im Vergleich zum Vorjahresumsatz erzielt werden.

Die Eichenmenge war mit 1.229 Festmeter die dominierende Baumart des Termins. Der Durchschnittspreis stieg hier im Vergleich zum Vorjahr von 429 Euro pro Festmeter auf 505 Euro pro Festmeter. Teuerster Stamm war eine Eiche aus der Altmark mit einem Gesamterlös von 6.449 Euro.

Auch die Esche behauptete sich neben der Eiche. Mit einem Durchschnittspreis von 196 Euro pro Festmeter lag diese Holzart ebenfalls über dem Vorjahresergebnis.

Dritte Laubholzart im Bunde war die Roterle. Das Angebot von fast 28 Festmetern erzielte qualitätsbezogen mit 117 Euro pro Festmeter einen beachtlichen Durchschnittspreis. Das Spitzenergebnis erzielten mehrere Stämme mit jeweils 239 Euro pro Festmeter.

Beim Nadelholz konnte die Holzart Lärche erneut gute Erlöse erzielen. Mit 895 Euro pro Festmeter brachte der Spitzenstamm rund 3079 Euro.

Insgesamt übertraf die zweite Wertholzsubmission die Erwartungen der beteiligten Waldbesitzer deutlich. „Das rege Käuferinteresse zeigt, dass der Markt für hochwertige Hölzer da ist und sich das Anbieten besonders bei den Holzarten Eiche, Esche, Erle aber auch Lärche über alle Waldbesitzarten lohnt. Eine Wiederauflage für einen Wertholztermin 2017 mit einer stabilen Angebotsmenge für die Kunden wird folgen“, resümiert Jörg Borchardt, Verantwortlicher des Bereichs Holzvermarktung im Landeszentrum Wald und Leister der Submission.

Hier können Sie die dazugehörige Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt herunter laden: Pressemittelung Nr. 023/2016

Zu den erschienenen Presseartikel geht es hier: Presseartikel - Submission.